Sonniger Nachmittag bei der Heerser Mühle

19. Mai 2012

Bin gerade mal wieder in Lage, meine Amy besuchen. Bei sonnigem Wetter waren wir heute bei der Heerser Mühle.

Hafenlust2012

12. Mai 2012

Bilder von der Hafenlust 2012 in Oldenburg:

Kamera: Nikon D5100, Sigma 50-200mm, teilweise Postprocessing mit Nik Snapseed.

Bilder vom den Oldenburger Classic Days 2012

12. Mai 2012

Schöne viele Autos…

Kamera: Nikon D5100 + Nissin Di622 Mark II, Sigma 50-200mm Objektiv, keine Bearbeitung (nur Cropping, Resizing und Tagging).

DSLR – Fluch und Segen…

12. Mai 2012

Wer mich und die Historie meiner Kameras kennt, der  weiss, dass ich lange auf Kompaktkameras, vor allem auf Bridgekameras gesetzt habe. Die Fähigkeit, für eigentlich jede Situation nur diese Kamera zu nutzen, Brennweiten von 24 – 720mm, Supermakro bis Superzoom. Das sind tolle Argumente für eine Bridgekamera.

Das große Problem, die Bilder sehen in 1:1 Ansicht auf dem Bildschirm alle eben oft nur sehr durchschnittlich aus. Hohes Farbrauschen, geringe Detailabbildung, flaue Farben. Nicht zu vergessen der Autofokus, der oft wertvolle Sekunden braucht, um ein Objekt zu fokussieren.

Was die Bildqualität angeht, schlägt jede DSLR eine Kompaktkamera um Längen. Aber ein ganz großes Problem haben DSLR Kameras. Um sie universell einzusetzen, tauscht man Objektive. So habe ich das mit meiner D3100 auch getan, immer schön getauscht zwischen 50mm Feste Brennweite und 18-55mm, später noch 18-105mm. Die Folge ? Nach 8 Monaten ist der Sensor verdreckt. Nicht nur ein bisschen Staub, richtig viel.

Auf normalen Fotos fällt das kaum auf, da muss man schon genau hinsehen. Aber es gibt eine Technik, die das ganze Elend gut sichtbar macht. Kamera auf manuell stellen, Blende zu soweit es geht (bei mir F/32), Fokus auf unendlich und dann z.B. ein weisses DIN A4 Blatt knipsen. Mit Hilfe eines Bearbeitungsprogrammes nun mit den Tonwerten spielen, sehr schnell werden hier ganz viele hässliche Flecken sichtbar.

So habe ich mir viel zum Thema DSLR-Reinigung durchgelesen, ein Thema voller Mythen mit vielen Beispielen, die einen richtig Angst machen können. Ich habe mich nun für zwei Methoden entschieden, zum einen ein „Stempelsystem“ von Pentax für die Trockenreinigung, zum anderen ein Swabsystem (1,6x bei Nikon DX) mit Eclipse Flüssligkeit für die Nassreinigung. Die Alternative, die Kamera zum Service zu schicken, kommt für mich nicht in Frage, denn ich kann meine Kameras nicht alle 3-4 Monate für zwei Wochen nach Nikon geben. Das kostet jedesmal 49 EUR + Versand und meine Lieblinge sind zwei Wochen weg.

Doch welch ein Glück, gestern war ich bei der Hausmesse zum 100. Jubiläum von Wöltje hier in Oldenburg. Dort war Nikon vertreten, mit einem Reinigungsservice! Richtg schön geputzt hat der gute Mann meinen CMOS. Ärgerlich, sogar auf meiner neuen D5100 (zwei Wochen alt) hat sich schon Staub festgesetzt. Naja, ich hab auch fleissig Objektive getauscht zum rumprobieren. Hier mal den Sichtbar gemachten Staub auf dem CMOS, vor und nach dem Putzen:

 

Die Bilder sind mit identischen Einstellungen gemacht, allerdings habe ich beim Bild vor der Reinigung auf ein DIN A4 Baltt geknipst, beim Bild nach der Reinigung auf meine Wohnzimmertür. Daher die “Struktur”.

Der Mann von Nikon macht das gar nicht so viel anders wie ich das vor hatte bzw. in  Zukunft auch machen werde. Er nimmt spezielle Papiertücher, wickelt diese um einen Holzstab (Holzspatel wie beim Arzt). Das ganze wird in eine Alkohollösung getaucht, die genaue Zusammensetzung mochte oder konnte er nicht verraten. Dann nimmt er noch eine Lupe zum Kontrollieren und ja, er   pustet in die Kamera, mit Mund. Und ich habe so viele Warnungen gelesen, dass man das auf gar keinen Fall machen darf…